"Lange Nacht der Wissenschaften" - am 28.05. auch im THESEUS Innovationszentrum

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"Lange Nacht der Wissenschaften" - am 28.05. auch im THESEUS Innovationszentrum

PRESSEMITTEILUNG

"Lange Nacht der Wissenschaften" - am 28.05. auch im THESEUS Innovationszentrum

Am 28. Mai 2011 nahm das Deutsche Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI) zum ersten Mal an der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin und Potsdam teil. Die „Klügste Nacht des Jahres“ war ein Publikumsmagnet für tausende Berlinerinnen, Berliner und ihre Gäste. Besonders für junge Menschen ist die Wissenschaftsnacht eine hervorragende Gelegenheit, in verschiedene Studien- und Berufsfelder „hineinzuschnuppern“. Im unmittelbaren Kontakt mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern können sie mehr über Arbeitsmöglichkeiten in der Wissenschaft und in wissenschaftsnahen Bereichen erfahren

Im Rahmen des vom DFKI organisierten Standortes im THESEUS Innovationszentrum (TIZ) konnten Besucher das „Internet der Dienste“ anfassen, erleben und ausprobieren. Das TIZ am Salzufer in Berlin-Tiergarten präsentierte Forschungsergebnisse des THESEUS Programms in Form interaktiver Demonstratoren. Aufgabe des TIZ ist es, den Rahmen für einen konstruktiven Dialog zwischen Forschern und Anwendern zu bieten mit dem Ziel, das Internet der Dienste in Mittelstand, Industrie und im öffentlichen  Bereich zu etablieren.

Für Kinder stand eine extra entwickelte Abwandlung des THESEUS Demonstrator „Radiologenarbeitsplatz am iPad“ (MEDICO-RadSpeech, DFKI/Siemens) bereit. Das System ermöglichte den Kindern einen Einblick in die „Ärzte-Welt“ von Morgen.  Mit Hilfe des iPads als sprachbasierte Benutzerschnittstelle kümmerten sich die „Kinder-Ärzte“  in virtuellen Szenarien um fiktive Patienten. Durch die Verwendung semantischer Technologien ermöglicht die iPad Applikation eine Eingabe in natürlicher Sprache. Zusätzlich verhilft die Einbindung von Multitouch-Elementen zu einer intuitiven Handhabung. Damit wird eine effektive Bearbeitung und Kennzeichnung radiologischer Aufnahmen auf mobilen Endgeräten möglich.

Dabei wurde deutlich, was schon des Öfteren von Experten für Benutzerschnittstellen beobachtet wurde. Jüngere Generationen haben nicht nur wenig Vorbehalte gegenüber modernster Technik, sondern auch kaum Schwierigkeiten bei der Benutzung. Insbesondere die Verwendung natürlicher Sprache erscheint dem jungen Publikum fast selbstverständlich. Zusätzlich zeigt sich wie sprachbasierte Lernumgebungen die kindliche Spielfreude steigern und zum Lernen motivieren. Aber auch in der Ausbildung an Hochschulen und Universitäten ist ein Einsatz solcher Technologien vorstellbar.